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Das war der fünfte HAGE-Aktionstag - ganz im Zeichen der Gesundheit
Am 14. Juni 2024 war es wieder soweit: HAGE veranstaltete seinen fünften Aktionstag, der in diesem Jahr ganz im Zeichen der Gesundheit stand. Als Vorreiter in der betrieblichen Gesundheitsförderung in der Region Murtal legte HAGE erneut großen Wert darauf das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter zu fördern. „Die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter haben bei HAGE einen großen Stellenwert, denn nur wenn unser Mitarbeiter gesund und fit sind können sie ihr volles Potenzial entfalten und so maßgeblich zum Erfolg unseres Unternehmens beitragen“, betonte Florian Hampel, Geschäftsführer von HAGE.
Der Aktionstag wurde im Hotel Moselebauer veranstaltet und in Zusammenarbeit mit Sportwissenschaftler Mag.Tom Gmoser und Arbeitspsychologin Mag. Cornelia Hubich Schmon erfolgreich umgesetzt.
Bereits im Vorfeld hatten die Mitarbeiter die Möglichkeit, an umfassenden Voruntersuchungen teilzunehmen. Sie konnten zwischen den Modulen „Bewegungsapparat“ und „Stoffwechsel-Stress und Gewichtsmanagement“ wählen, und je nach Wahl wurden gezielte Messungen durchgeführt. Im Modul „Bewegungsapparat“ wurden die Kraft und Kraftverhältnisse der rumpfstabilisierenden Muskulatur mit dem BackCheck gemessen, der funktionale Defizite und muskuläre Dysbalancen aufdeckt. Zusätzlich wurden eine Wirbelsäulenanalyse und eine S3-Koordinationsmessung vorgenommen.
Das Modul „Stoffwechsel-Stress-Gewichtsmanagement“ umfasste eine Atemgasanalyse zur Bestimmung des Grund-Ruhe-Kalorienumsatzes sowie präzise Informationen über den Fettanteil, Muskelanteil und Wassergehalt des Körpers. Stressanalysen und HRV-Messungen ermöglichten einen umfassenden ganzheitlichen Ansatz. Die Ergebnisse dieser Messungen wurden dann am Aktionstag eingehend analysiert und mit den Teilnehmern besprochen.
Der Tag begann mit einem reichhaltigen Frühstück, das alle auf die bevorstehenden Aktivitäten einstimmte. Interessante Vorträge wie „Ernährung und Bewegung – der Bedarf bestimmt“, „Anatomie verstehen in der Praxis“ und „Leistungsphysiologie verstehen für Kraft- und Ausdauersport“ fesselten die Zuhörer. Praktische Einheiten wie „Lauf-ABC“, „Stabilisationstraining für Ausdauersportler“, „Beinachsen Sprunggelenk/Knie/Hüfte“ und „Wirbelsäulentraining einmal anders“ rundeten das Programm ab. Auch Stressbewältigung und Entspannungstechniken waren wichtige Bestandteile des breitgefächerten Angebots.
In den Pausen sorgte eine Smoothie-Bar für frische Energie, und das Mittagsbuffet stärkte die Mitarbeiter für die nächsten Programmpunkte.
Der Tag fand seinen gemütlichen Ausklang bei Gulasch und Bier, um auch die soziale Komponente nicht zu vernachlässigen. Der Aktionstag bot somit nicht nur die Gelegenheit, gemeinsam an Gesundheit und Wohlbefinden zu arbeiten, sondern stärkte auch den Teamzusammenhalt.
FAZIT:
Der fünfte Aktionstag von HAGE war ein voller Erfolg und unterstrich erneut die Bedeutung von Gesundheit und Wohlbefinden im Unternehmen. Mit einem vielfältigen Programm und speziellen Höhepunkten wurde nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch der Teamgeist gefördert. Ein Tag, der in Erinnerung bleibt und die Basis für zukünftige Gesundheitsinitiativen legt.

Chancengleichheit, Fairness & Gleichstellung stehen bei HAGE im Fokus
HAGE Sondermaschinenbau GmbH wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit mit dem equalitA-Gütesiegel für besonderes Engagement in der innerbetrieblichen Frauenförderung ausgezeichnet.
Damit zählt HAGE zu den erfolgreichen Unternehmen, die Frauen fördern, dies sichtbar machen und die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter unterstützen und fördern. Es freut uns sehr, dass Werte wie Chancengleichheit, Fairness & Gleichstellung im Unternehmen gelebt und auch nach außen getragen werden.
Die Einführung von Maßnahmen wie der 4-Tage-Woche zeigt, dass HAGE sich aktiv für die Work-Life-Balance seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsetzt. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Vereinbarkeit von Karriere und Familie zu verbessern, insbesondere für Frauen, die oft vor der Herausforderung stehen, beides in Einklang zu bringen.
Wir sind der Überzeugung, dass Chancengleichheit nicht nur ein Schlagwort ist, sondern ein Grundprinzip, das den Erfolg bestimmt.
Großaufträge Für Die Bahnindustrie
Nachdem erst im Februar der größte Auftrag der Firmengeschichte verzeichnet wurde, konnte das HAGE Team weitere neue Großaufträge aus der Bahnindustrie an Land ziehen. Der Gesamtwert der Aufträge beläuft sich auf ca. 15 Millionen Euro.
Fast zeitgleich haben sich zwei Global Player der Schienenindustrie, darunter Stadler Rail aus der Schweiz, dazu entschlossen, ihre neuen innovativen Projekte mit Hage umzusetzen. Wie in der Luft- und Raumfahrt und der Automobilindustrie ist der Leichtbau auch in der Schienenindustrie ein unabdingbares Muss, um einen möglichst ressourcenschonenden und umweltfreundlichen Personentransport zu erreichen. Hand in Hand mit Leichtbaudesign aus Aluminiumlegierungen geht das neue Schweißverfahren FSW (Friction Stir Welding – Rührreibschweißen), bei dem Hage zu den Weltmarktführern zählt und sowohl Anlagen- als auch Prozesstechnik liefert.
Ein Branchenführer der Bahnindustrie vertraut bei der Produktion moderner Hightech-Waggons bereits seit Jahren auf die Qualität und das Know-How von HAGE. Hier wird der bestehende Maschinenpark um zwei weitere HAGE Anlagen erweitert. Dabei handelt es sich konkret um zwei hybride Portalzentren, mit denen die Großkomponenten sowohl gefräst als auch geschweißt werden können. Mitgeliefert wird ein sogenannter „Digitaler Zwilling“, an dem das Bearbeitungsprogramm vorab abgefahren werden kann, um Kollisionen zu vermeiden und die Durchlaufzeit zu optimieren.
Nahezu zeitgleich orderte das Schweizer Unternehmen Stadler Rail FSW Anlagen zur Bearbeitung von Aluminiumkomponenten für Doppelstocktriebzüge. Um die Kapazitäten abdecken zu können, wurden gleich zwei der leistungsstarken FSW Anlagen bestellt.
Und auch sonst tut sich bei HAGE einiges. Momentan werden zwei Fertigungslinien zur Komponentenherstellung von Batteriewannen für Elektroautos eines deutschen Premium-Autoherstellers fertiggestellt. Zwei weitere Produktionsanlagen eines anderen Herstellers haben das Werk kürzlich verlassen und werden aktuell in Deutschland in Betrieb genommen bzw. nach Mexiko verschifft.
Rekordauftrag nach Obdach geholt
Das Familienunternehmen Hage Sondermaschinenbau mit Sitz in Obdach hat einen spektakulären Auftrag über 20 Millionen Euro an Land gezogen.
Vorbereitungen, Konzeptfindungen, Machbarkeitsstudien und die Angebotsausarbeitung - eineinhalb Jahre hat all das letztendlich gedauert. ,,Es war eine intensive Zeit, aber es hat sich ausgezahlt." Dafür hat Stefan Hampel auch eine in Zahlen gegossene Unterfütterung parat: Hörbar stolz berichtet der Geschäftsführer von Hage Sondermaschinenbau mit Sitz in Obdach von einem Auftragsvolumen von mehr als 20 Millionen Euro - ,,es ist der größte Auftrag unserer Firmengeschichte".
Für einen großen deutschen Bausystemspezialisten werden drei Hightech-Anlagen für die Produktion von Schalungselementen geliefert. ,,Es handelt sich dabei um die vollautomatische Fertigung von Stahlprofilen, die eine Vielzahl von Bearbeitungsstationen durchlaufen und anschließend verschweißt werden." Die Anlagen, die mit 50 Metern Länge und rund 16 Metern Breite ,,ordentliche Geräte" sind, wie es Hampel ausdrückt, kombinieren Sägeaggregate, Stanzwerkzeuge, Umformprozesse und Montageautomaten mit Bauteilzuführung. Eine besondere Rolle spiele die „Bauteilkontrolle mittels Messsystemen und Qualitätsinspektion durch entsprechende Sensorik". Ebenfalls inklusive: eine ständige Verschleiß überwachung, um auch eine vorbeugende Wartung zu ermöglichen. Dafür zeichne ein eigens bei Hage entwickeltes Softwaretool verantwortlich, so Hampel. Die historische Dimension des Auftrags macht auch die Relation zum Jahresumsatz des knapp 140-köpfigen Unternehmens deutlich: Dieser lag zuletzt bei rund 24 Millionen Euro. ,,Gerade in gesamtwirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist so eine Grundauslastung sehr gut für uns", so Hampel. Denn die Anlagen werden nun Schritt für Schritt montiert „und uns die beiden nächsten Jahre beschäftigen". Wie berichtet, ist für Platz und Ressourcen gesorgt - Hage hat Millionen in ein zweites Produktionswerk in Obdach investiert.
In diesem zweiten Werk zeige sich zudem, warum wir auch im Bereich des Rührreibschweißens als Technologieführer gelten". Für Batteriewannen, die in Elektroautos eingebaut werden, sind vom Familienunternehmen zwei Anlagen entwickelt worden, die mit sechs Schweißaggregaten gleichzeitig von zwei Seiten die Einzelteile verbinden", so Hampel. Durch dieses innovative und welteit einzigartige Anlagenkonzept werden der Schweißverzug und die Produktionszeit minimiert." Auch die Intensivbeziehung zur Europäischen Weltraumagentur ESA wird weiterhin gepflegt. So wird demnächst eine hochrangige Delegation eintreffen, weil auf Hage-Anlagen in Obdach im Zuge eines groß angelegten Forschungsprojekts ein neues 3D-Druckverfahren getestet wird, über das sich Substrate auf gewellten Flächen anschweißen lassen, wie Hampel erläutert.
Text: Manfred Neuper, Kleine Zeitung

Fertigstellung Werk 2
Nach 21 Monaten Bauzeit wurde das neue Bürogebäude fertiggestellt und von den ersten Mitarbeitern bezogen.
Das Bürogebäude mit einer Gesamtfläche von 1000 m² bietet vorerst Platz für 20 Arbeitsplätze. Das zweite Obergeschoss kann bei Bedarf jederzeit weiter ausgebaut werden. Im zweiten Stock befindet sich darüber hinaus ein großer Konferenz- und Schulungsraum mit 20 Plätzen, der vor allem für interne Weiterbildungen der MitarbeiterInnen genutzt wird. Das Herzstück des Gebäudes bildet das neue, firmeneigene Fitnessstudio im ersten Obergeschoss. Auf den 150 m² können die Mitarbeiter zukünftig nach Herzenslust trainieren oder am angebotenen Kursprogramm teilnehmen. „Beim Neubau haben wir großen Wert auf eine offene, angenehme Atmosphäre gelegt, in der sich unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und natürlich auch unsere Kunden wohlfühlen. Außerdem wurde das Bürogebäude so konzipiert, dass wir es bei Bedarf einfach erweitern können“, so Geschäftsführer Florian Hampel.
Bereits im November 2019 konnte die angrenzende, 1800 m² große Montagehalle in Betrieb genommen werden. Neben Kundenprojekte aus dem Sondermaschinenbau werden in der neuen Halle auch die industriellen 3D Drucker von HAGE3D gefertigt.
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.
Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at.
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